Warum unsere Ernährung die größte Bedrohung für die Natur ist

Dieser Frage geht eine Studie des WWF nach und zeigt auch Wege auf, wie wir unser Ernährungssystem verbessern können.

Laut dieser Studie ist die weltweite Landwirtschaft verantwortlich für:
➡️ 80% der Entwaldung
➡️ 70% des Verlusts an Biodiversität
➡️ 70% der Süßwassernutzung sowie
➡️ 29% der weltweiten Treibhausgasemissionen

Unsere Ernährung schadet auch unserer Gesundheit enorm, so zählen ernährungsbedingte Krankheiten zur Todesursache Nummer eins.
Einerseits leben über 2 Mrd. fettleibige bzw. übergewichtige Menschen, andererseits sind über 800 Mio. gefährdet, an Hunger zu sterben.

Die weltweite Wasserknappheit wird durch die intensive Landwirtschaft verschärft. Die meisten Dürren betreffen landwirtschaftlich geprägte Regionen. Jedes Jahr sind ca. 55 Mio. Menschen davon betroffen, Tendenz stark steigend aufgrund der anhaltenden Trockenperioden und der Ausweitung intensiver Landwirtschaft.

In Europa sind es die Regionen Türkei, Griechenland, südliches Spanien und Bulgarien. Allerdings wurde ganz Europa diesen Sommer hart von Trockenheit und Dürre getroffen.

Unser pro.earth Fazit: Nur durch die Schaffung eines neuen landwirtschaftlichen Modells mit stärkerer regionaler und saisonaler Produktion auf wasserschonender Basis, können wir die Menschheit in einer enkeltauglichen Zukunft ernähren.

In einem weiteren Beitrag werden wir uns damit befassen, ob fleischlose Ernährung immer besser ist als die Alternative mit Fleisch, eine Frage, die ebenfalls in dieser Studie behandelt wird.

https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/Landwirtschaft/WWF-Studie-Kulinarischer-Kompass-Wasser.pdf

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