Einfache Maßnahmen zur Verringerung der Energie- und Heizkosten

Kopie von pro.earth Redaktionsvorlage NEU(987)
Wegen der finanziellen Belastung der Haushalte durch hohe Betriebskosten blicken viele Menschen derzeit besorgt auf das neue Jahr. Auch die Frage nach der Versorgungssicherheit und Teuerung bei Gas befeuert den Trend zum Umstieg auf nachhaltige und kostenschonende Heizungssysteme, z.B. mit Wärmepumpe. Die 100 %-Förderung „Sauber heizen für alle“ besteht weiterhin, die Mittel der Förderaktion für „Raus aus Öl und Gas“ sind allerdings erschöpft. Deshalb rücken jene Maßnahmen, die man ergänzend zum Heizungstausch umsetzen kann, um spürbar Kosten zu sparen, wieder verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses. Es gibt eine Reihe einfacher Möglichkeiten, um den eigenen Energieverbrauch zu senken. 

 

„Wer nichts unternimmt, wählt die teuerste Option“

Martin Hagleitner, CEO der Austria Email AG

 

„Es gibt eine Reihe von einfachen Möglichkeiten für jeden Haushalt, um den Energieverbrauch zu senken. Wer nichts unternimmt, wählt die teuerste Option. Deshalb lautet die Devise: Günstige und leicht umsetzbare Lösungen mit effektiver Wirkung nutzen und mit kleinem Aufwand bares Geld sparen.“, empfiehlt Martin Hagleitner, CEO der Austria Email AG.
Dazu zählt, das Potenzial von „kleinen Maßnahmen mit großer Wirkung“ zu nutzen, um Betriebskosten zu reduzieren. Leistbare, einfache Schritte sind auch der Umstieg von einem alten Boiler auf einen smarten Elektrospeicher sowie hybride Lösungen wie die Kombination von modernen Gas-Brennwert-Geräten mit Brauchwasser-Wärmepumpen: Konkrete Beispiele, um mit kleinen Investitionen dauerhaft Betriebskosten zu senken und gleichzeitig Ressourcen zu schonen.

Konkrete Tipps zur Einsparung von Energiekosten im eigenen Haushalt

 

Tipp 1: Warmwasserbereitung auf neuesten Stand der Technik bringen

Warmwasser-Kosten schlagen im Haushalt über das Jahr gerechnet mit bis zu 40 % zu Buche. Der Tausch eines veralteten, ineffizienten Boilers durch den Einbau eines smarten Warmwasserspeichers bringt sofort Einsparungen beim Energieverbrauch von bis zu 30 %. 

 

Tipp 2: Hybride Lösungen installieren

Wo in den letzten Jahren ein Gas-Brennwertgerät angeschafft wurde, hat es aktuell keinen Sinn, dieses jetzt wieder herauszureißen und zu ersetzen. Hier sind Kombinationsmöglichkeiten eine geeignete Lösung: Wer eine Brauchwasser-Wärmepumpe dazu installiert, die das Warmwasser erzeugt, profitiert von einer spürbaren Energiekosten-Ersparnis. Denn Gas zum Heizen wird dann nur noch im Winter gebraucht. 

 

Tipp 3: „Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung“

Um die Effizienz zu steigern und damit die Kosten für das Heizen zu senken, empfehlen fachkundige Installateure die folgenden drei wirkungsvollen Maßnahmen, die mit überschaubarem Aufwand umgesetzt werden können:

  1. Hydraulischer Abgleich: Er stellt sicher, dass alle Heizkörper jederzeit mit genau der richtigen Menge an Heizwasser versorgt sind.
  2. Digitalisierung der Heizung: Umstieg von alten analogen Thermostaten auf digitale Regler pro Zimmer oder Heizkörper.
  3. Smart Home-Lösungen: Heizungssteuerung per Smartphone-App.

 

Tipp 4: Acht einfache Regeln, die uns 30% der Energiekosten einsparen lassen

  1. Räume nicht überheizen: 2°C weniger einstellen spart bis zu 12 % Heizenergie, denn mit jedem Grad, das weniger geheizt wird, spart man 6 % Energie und auch CO₂.
  2. 16°C sind für wenig genutzte Räume ausreichend.
  3. In der Nacht die Temperatur in allen Räumen deutlich reduzieren. Beispielsweise sind in Schlafräumen 18°C optimal.
  4. Nachts Jalousien und Rollläden schließen.
  5. 3-mal pro Tag rund 5 Minuten stoßlüften statt dauerlüften.
  6. Auf elektrische Zusatzheizungen wie z.B. Heizstrahler verzichten.
  7. Warmwasserboiler sind oft zu heiß eingestellt, 60°C sind ausreichend
  8. Regelmäßig Heizkörper entlüften und reinigen, denn Staub vermindert die Heizleistung

Challenge: Heizen