Rehragout – Wildgenuss aus dem KlimafitWald
Auch wenn Rehragout oft als klassisches Herbstgericht gilt, zeigt es im Frühsommer eine ganz eigene, feine Seite – besonders dann, wenn das Rehfleisch direkt vom Jäger aus dem eigenen KlimafitWald kommt. Die Verbindung aus zartem Wild, saisonalem Gemüse und sorgfältig abgestimmten Gewürzen ergibt ein Gericht, das sowohl tiefgründig als auch leicht wirken kann. Dieses Rehragout setzt auf Nachhaltigkeit und Regionalität: Das Fleisch stammt aus freier Wildbahn, nicht aus Massentierhaltung, und bringt die Aromen des Waldes direkt auf den Teller. Es ist ein langsames Gericht, das Zeit braucht – und dafür mit intensivem Geschmack belohnt. Ideal, um ein besonderes Stück Natur zu feiern. Für mich ist es ein „Projekt“ über zwei Tage – da ich das Rehragout immer wieder kurz köcheln lasse.
Die Zutaten:
- 2,5 kg Rehschulter
- 1 kg Zwiebel
- Circa 0,5 l Rotwein
- Balsamico
- 1 Esslöffel Tomatenmark
- 1/2 Sellerie
- 5 Karotten
- ca. 10 Wacholderbeeren,
- etwas Zimt
- 3 Lorbeerblätter
- Schale von einer halben Orange
- zwei Esslöffel Orangensaft
- 5 Pimentkörner
- 10 Koriander Körner
- 3 Esslöffel Preiselbeeren
- Maroni nach belieben
- 2 l Rindsuppe
- Salz
- Pfeffer
Die Zubereitung:
Das Fleisch salzen und pfeffern in Öl scharf anbraten und wieder herausnehmen. Zwiebel, Sellerie und Karotten würfeln und anrösten und das Tomatenmark dazugeben und rösten. Zuerst mit Balsamico ablöschen kurz danach den Rotwein zum ablöschen verwenden und das Ganze reduzieren. Danach das Fleisch einlegen und mit ca. 2lt Rindsuppe aufgießen. Das Ragout dann circa zwei Stunden bei niedriger Hitze köcheln lassen, dann die Gewürze laut Liste dazu geben und noch ca 30-40 min auf niedriger Flamme garen. Danach das Fleisch herausnehmen und die Sauce mit dem Stabmixer pürieren. Danach das Fleisch wieder einlegen und köcheln lassen. Ich lasse es mehrmals aufkochen, ich koche immer am Vortag alles fertig und am nächsten Tag lasse ich es noch einmal circa 15-20 Minuten vor dem servieren ganz leicht köcheln – da gebe ich dann die Maroni dazu. Ganz zum Schluss gebe ich immer noch einen Spritzer Zitrone.
Guten Appetit!
