Mit gutem Gewissen Fisch genießen

Es heißt, man solle mindestens einmal die Woche Fisch essen. Doch die massive Überfischung der Meere und die Aufzucht (insbesonders der Lachse) in grauenvollen Aquakulturen macht diesen Vorsatz zu einer echten Herausforderung. Wir haben für uns jedoch eine wunderbare Alternative gefunden, die wir euch gerne ans Herz legen wollen: heimische Fische aus nachhaltiger Zucht. Sooft wir können, kehren wir daher am Freitag in der Fischeria von Schloss Lichtengraben der Familie Rittler ein, um einen frisch geräucherten Fisch zu genießen.

 

Die Fische, die hier in romantischen Naturteichanlagen rund um die mittelalterliche Painburg heranwachsen dürfen, stammen alle aus der hauseigenen Zucht von Andreas und seinem Sohn Julius Rittler. Hier sieht man direkt, wo die Fische leben – ganz anders als bei abgepackter Ware aus dem Supermarkt.  Hier erfährt man im direkten Gespräch, dass sie ungefähr drei Jahre alt sind, wenn sie dann am Teller landen.

 

Nach einem herrlichen Glas Glühmost oder Most aus den Äpfeln der eigenen uralten Bäume, die auf einer der wenigen erhaltenen Streuobstwiesen neben Schloss Lichtengraben wachsen, werden die frischen Fische (Saibling und Forelle) im Räucherofen auf Salbei und Apfelholzspäne, das dafür gesammelt, getrocknet und gehäckselt wird, für rund 15 Minuten geräuchert.

 

Andreas serviert zu den warmen Räucherforellen herrliches Schwarzbrot, das eine nahegelegene Bäuerin in ihrem Holzbackofen zubereitet und das ein unvergleichliches Aroma hat. Und natürlich darf der von seiner Frau Astrid selbstgemachte Oberskren nicht fehlen.

 

Andreas hilft Ungeübten auch gerne beim richtigen Umgang mit dem geräucherten Fisch, damit kein Stückerl Fleisch verloren geht und man ihn möglichst ohne Gräten genießen kann.

„Das sind echte Lebensmittel!“

Dies rief gestern eine Kundin voll Freude aus. Ja, wenn man diesen herrlich saftigen, nach Räucheraroma schmeckenden warmen Fisch einmal gegessen hat, spätestens dann versteht man den Unterschied zu den Lebensmitteln, die uns die Lebensmittelindustrie gerne verkaufen will. Was macht „echte“ Lebensmittel aus? Wir kennen die Herkunft, wissen um die Produktionsweise und auch die verwendeten Inhaltsstoffe Bescheid. Und ganz besonders wichtig: sie tun uns gut, auf allen Ebenen.

In den Wintermonaten kann man den herrlichen Fisch immer freitags von 10-18 Uhr genießen. In den Sommermonaten ist auch sonntags geöffnet.

Schloss Lichtengraben inklusive Fischeria ist Teil der Slow Food Bewegung. Wer aus verständlichen Gründen länger verweilen will, kann hier in wunderbarem Ambiente (auch mit Hund) übernachten.

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Gut Schloss Lichtengraben