Von neuen Gartenprojekten träumen

Kopie von pro.earth Redaktionsvorlage NEU(1249)

Draußen liegt Schnee, der Garten und Balkon ruht. Was machen wir #Beetschwestern in dieser Zeit? Wir schauen uns englische Gartensendungen wie „Gardener’s World“ mit dem sehr geschätzten Monty Don an, schmökern in Gartenbüchern, scrollen uns durch viele Social Media Beiträge rund ums Thema und träumen davon, was wir dieses Jahr im Garten ausprobieren wollen.

 

Unsere Gärten und Balkone sind so unterschiedlich wie wir Menschen. Das macht es auch so spannend. Keiner gleicht dem anderen. Wie wunderbar! Wer schon einmal eine Gartenreise – in die nähere Umgebung oder auch ein fernes Land – unternommen hat, weiß um die Verschiedenheit und kommt mit vielen neuen Eindrücken, manchem Aha-Erlebnis und Inspirationen wieder zurück. Und dann stellt sich die Frage:

 

Was will ICH?

Wichtig ist, dass wir uns gut überlegen, wie wir unseren Garten oder unseren Balkon nutzen wollen. Und wieviel Zeit wir für diesen Bereich zur Verfügung haben. Wenn wir uns zuviel vornehmen und dann daran scheitern, könnte es uns die Freude am Tun und Ausprobieren nehmen. Das wäre doch sehr schade.

  • Will ich Richtung Selbstversorgung gehen?
  • Oder ein Paradies für Tiere schaffen?
  • Einen Raum zum Verweilen, der wenig Arbeit macht?
  • Meiner Liebe zu Rosen (oder was auch immer) Raum geben
  • Draußen kochen
  • Viele Feste feiern
  • Diese Liste kann unendlich fortgeführt werden

 

Wir sollten unser Stückerl Erde unter freiem Himmel genießen können. Und auch Platzerl richten, wo wir uns zurückziehen oder ausspannen können. Wir #Beetschwestern haben zum Beispiel neben einer Oudoor-Couch auch große Hängesessel montiert, die zu unserem Lieblingsplatzerl gehören. Dort ist es einfach, den Garten zu genießen und die Wolken vorüberziehen zu lassen. Gerade in naturnahen Gärten geht es auch darum, Dinge sein zu lassen und der Natur Raum zu geben. Und auch zu beobachten.

Gestern bin ich über ein Post gestolpert, in dem stand, dass vor hundert Jahren ein Großteil der Bevölkerung eigenes Gemüse und Obst gezogen hat. Heutzutage ist der Prozentsatz der Selbstversorger an der Gesamtbevölkerung minimal.

Mein großer Wunsch ist es, ebenfalls einen Gemüsegarten anzulegen und uns zumindest teilweise selbst versorgen zu können. Doch noch fehlt mir der Platz (ich müsste dafür den gesamten Blumengarten umpflügen) und der Plan …. aber noch ist es kalt draußen und ich hab bisserl Zeit.

 

Welche Projekte wollt ihr nächstes Jahr angehen?

Vielleicht einen Schwimmteich anlegen. Oder ein No-Dig-Gemüsebeet. Oder einen kleinen „Orchard“ – eine Obstwiese mit verschiedenen Sorten. Oder eine Blumenwiese bestehend aus verschiedenen Staudenarten. Oder gestaltet einen Permakulturgarten. Auf jeden Fall in überschauberer Größe planen, damit die Freude überwiegt – und nicht die Frustration.

 

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, aber nicht alle machen Sinn. Wir müssen die klimatischen Bedingungen, unser Geldbörserl, den damit verbundenen Arbeitsaufwand und auch den Aspekt der Nachhaltigkeit in unsere Planung mit einfließen lassen. Dann steht einem spannenden neuen Gartenjahr nichts mehr im Wege!