Herbstlicher Krautstrudel mit Erdäpfeln und Pilzen

Krautstrudel

Wenn die Tage kürzer werden, beginnt in Österreich die Zeit für Kraut, Erdäpfel, Äpfel, Kürbis und Pilze. Viele dieser Lebensmittel kommen jetzt direkt aus regionaler Ernte und zeigen, dass saisonale Küche weder kompliziert noch langweilig sein muss.

Unser herbstlicher Krautstrudel verbindet drei Klassiker der österreichischen Küche: Weißkraut, Erdäpfel und Pilze. Ein einfaches Gericht mit wenigen Zutaten, das sich auch hervorragend eignet, um übrig gebliebene gekochte Erdäpfel zu verwerten.

 

Zutaten für 4 Personen

1 Packung Strudelteig

500 g Weißkraut

400 g Erdäpfel, gekocht

250 g Pilze, am betsen Steinpilze

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

2 EL Rapsöl oder Butter

1 TL Kümmel

1 TL Majoran

Salz

Pfeffer

etwas Butter oder Öl zum Bestreichen

Optional: 100 g würziger Bergkäse

 

So wird der Strudel gemacht

Das Weißkraut fein schneiden oder hobeln. Die Zwiebel und den Knoblauch klein schneiden, die Pilze putzen und in Scheiben schneiden.

Öl oder Butter in einer großen Pfanne erhitzen und zunächst die Zwiebel glasig anbraten. Pilze dazugeben und kräftig anrösten. Anschließend das Kraut hinzufügen und einige Minuten mitbraten.

Mit Kümmel, Majoran, Salz und Pfeffer würzen. Bei mittlerer Hitze weiterbraten, bis das Kraut weich wird, aber noch etwas Biss hat.

Die gekochten Erdäpfel in kleine Stücke schneiden oder grob zerdrücken und unter die Kraut-Pilz-Mischung geben. Wer es etwas kräftiger möchte, kann jetzt noch geriebenen Bergkäse untermischen.

Die Füllung anschließend etwas abkühlen lassen.

Den Strudelteig auf einem Backpapier ausbreiten und die Füllung darauf verteilen. Dabei an den Rändern einige Zentimeter frei lassen. Die Seiten einschlagen, den Strudel vorsichtig einrollen und mit etwas zerlassener Butter oder Öl bestreichen.

Bei 190 °C Ober-/Unterhitze etwa 30 bis 35 Minuten backen, bis der Strudel goldbraun und knusprig ist.

 

Dazu passt ein schneller Apfel-Kren-Dip

1 säuerlichen Apfel fein reiben und mit 200 g Sauerrahm oder Naturjoghurt vermischen. Je nach Geschmack 1 bis 2 TL frisch geriebenen Kren dazugeben und mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Warum dieses Gericht gerade jetzt gut passt

Kraut hat im Herbst Saison und lässt sich über Monate lagern. Auch heimische Erdäpfel sind jetzt reichlich verfügbar. Äpfel kommen frisch aus der regionalen Ernte und Kulturpilze werden in Österreich ganzjährig produziert.

Wer saisonal kocht, muss deshalb im Herbst auf wenig verzichten. Im Gegenteil: Gerade jetzt ist die Auswahl an heimischen Lebensmitteln besonders groß.

Und vielleicht ist genau das die einfachste Form nachhaltiger Ernährung: nicht ständig nach neuen Produkten zu suchen, sondern wieder öfter mit dem zu kochen, was gerade vor unserer Haustür wächst.