Was du über Rhabarber wissen solltest

Rhabarber ist nicht unbedingt das klassische „Everybody’s Darling“ unter den Gemüsesorten (JA, richtig gelesen, er ist ein Gemüse!). Dennoch, oder
eben deswegen, möchten wir ihn euch schmackhaft machen.

 

Worauf ist bei der Zubereitung zu achten?

Rhabarber enthält jede Menge guter Inhaltsstoffe wie Eisen,
Kalium und Phosphor sowie viel Vitamin C und auch jede Menge Ballaststoffe,
aber auch viel Säure. Die nennt sich Oxalsäure und wird besonders in der Schale
und in den Blättern gespeichert.

Darauf muss nun etwas geachtet werden, da sie

  • dem Körper Calcium entzieh
  • die Zufuhr von Eisen hemmt
  • die Bildung von Nierensteinen fördert

Wenn du aber folgende Punkte beachtest, brauchst du dir
keinerlei Sorgen zu machen:

  • verzehre Rhabarber immer mit etwas, das Calcium
    enthält
  • wer glücklicher Besitzer von Nierensteinen ist, sollte
    lieber die Hände von Rhabarber lassen 
  • das gilt auch für Personen mit Eisenmangel
  • Kinder sollten ihn maßvoll genießen

 

Schälen

Da in Schale und Blättern die Oxalsäure konzentriert ist, diese bitte entfernen und auch keine grünen Smoothies daraus zubereiten.

 

Kochen

Da mit dem Koch- oder Dünstvorgang die Oxalsäure dem
herrlichen Gemüse entzogen wird, sollte das Kochwasser abgegossen und nicht verwendet werden.

 

Haltbar machen

  • Rhabarber lässt sich gut einfrieren. Wir raten zum vorherigen Schälen und in kleine Stücke schneiden. Nach dem Auftauen ist er allerdings oft weich, die Verwendung sollte diesem Aggregatzustand angepasst werden.
  • Wer die Kunst des Einweckens beherrscht kann diese ebenso auf das süß-säuerliche Gemüse anwenden – hier raten wir aber auch wieder zum Abgießen der Flüssigkeit.
  • Für Marmelade und Gelees ist Rhabarber bestens geeignet. Ein Trick, um zum Süßen weniger Zucker zu brauchen ist, Rhabarber (gilt auch für saure Obstsorten) mit etwas Natron zuzubereiten. Es neutralisiert die Fruchtsäuren und reduziert die nötige Zuckermenge.

 

So, nun weißt du fast alles… bis auf das: